
Auf der Couch in Tunis Selma (Golshifteh Farahani) plant ein waghalsiges Unternehmen. In ihrer tunesischen Heimat will sie eine Praxis für Psychotherapie eröffnen. Während sie mit viel Selbstbewusstsein ans Werk geht, trifft sie in ihrer alten Heimat auf Argwohn, Skepsis und bürokratische Hindernisse. Und das nicht nur, weil sie anstatt von Kopftüchern ihre Haare zeigt und in ihrer Praxis das Bild eines Juden zu hängen hat. Um den tunesischen Behörden ein Schnippchen zu schlagen, eröffnet sie kurzerhand ihre Wohnung und insbesondere ihre Couch für die therapeutischen Gespräche. Trotz des anfänglichen Argwohns stehen die KundInnen schon bald Schlange. Von der Beautysalonbesitzerin hin zum depressiven Mann mit erotischen Träumen und einem Fremden, der sich ganz nach Freud orientiert. Filmklub Röbel mit dem Moki Güstrow, dem Engelschen Hof und der „Flotte für Bürger“
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